. : r e t r o f u t u r : .

site mapsearchprint preview
prev next  up 3/5
1.  Einleitung und Illustrationen : Wellenbildung bei geringer Durchflussmenge
Wellenbildung bei geringer Durchflussmenge

Anmerkungen:

  • Das Wasser schießt über die obere der beiden Kanten. Statt dem S-förmigen Verlauf der Stufe hinab zur unteren Kante bündig zu folgen, was einem niedrigen Wasserstand im Nachbecken entsprechen würde, löst der Wasserstrom bereits an der oberen Kante ab. Dies ist an der weißlichen Verfärbung im Bild zu erkennen. Der Wasserstrom prallt somit wasserfallartig und parabelförmig in das Nachbecken beziehungsweise davor auf die untere Kante.
    Gegenüber den aus dem Modellversuch gewonnenen Daten erreichen die Wassermassen die Kanten zu schnell. Bei geeigneter Konzeption variabler struktureller Elemente ließe sich diese unerwartete kinetische Zusatzenergie zur Perfektionierung der Welle nutzen.
  • Im Versuchsmodell im Maßstab 1:25 folgten die Wassermassen der S-förmigen Stufe, um anschließend weitgehend horizontal in das Nachbecken einzuschießen.
  • Gut zu erkennen ist die Signifikanz von Lufteinschlüssen im Bereich der ausbleibenden Surfwellenbildung. Lufteinschlüsse verändern die physikalischen Eigenschaften des Mediums, etwa Masse und Viskosität. Die Bandbreite erstreckt sich dabei zwischen „reinem Wasser“ und „Schaum“.
  • Diese Parameter lassen sich weder im Modell noch in dieser Komplexität numerisch sinnvoll simulieren.
  • Weitere Parameter, die aus einem Versuchsmodell mit Wasser als Flüssigkeit nicht unmittelbar in die Natur übertragen werden können, betreffen Effekte von Viskosität, Reibung an der Rampensohle und Oberflächenspannung.
  • Somit ist Erbauern vergleichbarer Anlagen anzuraten, sich nicht primär auf Modellversuche und Simulationen zu verlassen.

(c)

Impressum / Datenschutz