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Abbildung: Kandler 2008: 36
Prinzip Surfwellenrampe
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Entlang einer glatten Rampe mit einem Höhenunterschied von z = 1,60 bis 2,10 m beschleunigt das Wasser und schießt anschließend nahezu horizontal über eine Absturzkante in die Wassermassen des Nachbeckens.
Da die Wassermassen dort wesentlich langsamer fließen, können die schießenden Wassermassen bei geeigneter Konstellation auf von diesem Nachbecken gespeiste Walzensysteme auflaufen und sich dadurch in der Höhe aufbauen. Auf diese Weise kann eine surfbare Welle entstehen.
Anmerkungen:
- „Schießendes“ Wasser fließt gleich schnell wie oder schneller als die Geschwindigkeit, mit der sich Wellen auf ihm ausbreiten. Wirft man einen Stein in ein solches Wasser, breiten sich die Wellen nur flussabwärts aus. In Luft würde dies einer Überschallströmung entsprechen. Am Übergang zu „fließendem“ Wasser läuft das noch schießende Wasser auf Rotorensysteme auf und bildet dadurch eine Welle. Anschließend wird im Weißwasser bis hin zur laminaren Beruhigung weitere kinetische Energie abgebaut.
- Beachten Sie die in der Grafik angegebene Rotationsrichtung der Walze im Nachbecken: Die Walze dreht im Uhrzeigersinn. Vergleichen Sie dies mit der Angabe im nächsten Schaubild.
