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1.  Einleitung und Illustrationen : Durchfluss Sill
Pegelmessstelle Innsbruck Raichenau (etwa 500m oberhalb der Sillwelle)
Durchfluss Sill

Anmerkungen:

  • Eine relevante Kenngröße, das langjährige Tagesmittel, ist in der Grafik als feine graue Linie eingetragen und zeigt einen relativ geglätteten Verlauf.
  • Über die orographisch rechte Surframpe strömen etwa 50 % der gesamten Durchflussmenge.
  • Gut erkennbar sind die markant niedrigen mittleren Durchflussmengen während der Winterzeit von Dezember bis Mitte April. Während der anschließenden Schneeschmelze und der Niederschlagsperioden im Sommer verfünffachen sich die Durchflussmengen, um dann ab Ende Juli bis zum Winter hin stetig abzufallen.
  • Eine weitere relevante Kenngröße, die Signifikanz der Abweichung vom Tagesmittel, lässt sich durch Interpretation eruieren: Die schwarze, etwas dickere Linie stellt das bis 20.11.2013 aufgezeichnete Tagesmittel im Jahr 2013 dar. Es zeigen sich nahezu durchgehend Variationen in einem Band von etwa ±25 % gegenüber dem langjährigen Tagesmittel des jeweiligen Tages.
  • Es genügt für die Konzeption der Welle somit nicht, sich auf das langjährige Tagesmittel einiger „idealer“ Monate zu beziehen. Vielmehr muss eine möglichst große Bandbreite toleriert werden.
  • Gegenüber den Gewässern von Almbach, Englischem Garten und Flößerlände ist der überaus stark schwankende Durchfluss ein zentrales zu berücksichtigendes Merkmal.
  • Die Darstellung des niedrigsten und des höchsten Tagesmittels, also die obere und untere Begrenzung des grauen Bandes, ist von geringer Relevanz, da sich deren Häufigkeit nicht ablesen lässt. Dennoch gilt es, die baulichen Komponenten auf mögliche Hochwasserereignisse abgestimmt zu konzipieren.

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