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1.3. Aktuelle Situation
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(TODO: Update...)
- Ab Mai 2012 beschäftigt sich Prof. Markus Aufleger, Leiter des Arbeitsbereichs Wasserbau der Universität Innsbruck, mit ...
- ... der Ursachenforschung: Weshalb funktioniert die Welle nicht?
- ... der Frage, welche sensiblen Parameter wie eingestellt werden müssen, damit sich doch eine surfbare Welle ausbilden kann. Hierzu wurde unter anderem eine automatische Pegelmessstelle im Nachbecken eingebaut.
- ... einer adäquateren zweidimensionalen Modellbildung, vermutlich in größerem Maßstab als 1:25 und, soweit ich vermute, zwischen zwei parallelen Glasplatten ausgeführt.
- ... der Suche nach Optionen für einen möglichen, zum Erfolg führenden Umbau, unter anderem:
- Eliminierung des S-förmigen doppelten Rampenabsturzes zugunsten eines um 9,2° nach unten geneigten Schanzentisches, kombiniert mit einer entsprechenden Anhebung des Wasserspiegels im Nachbecken durch Erhöhung des Trenndamms zum Inn um etwa 25 cm.
- Entgegen der ursprünglichen Vorgabe der Stadt wird nun möglicherweise doch der Einbau beweglicher Elemente in Erwägung gezogen. Problematisch ist hierbei, dass dafür offenbar ein dedizierter Betreiber erforderlich wäre, insbesondere hinsichtlich Haftung, Aufsicht und Bedienung. Ein möglicher Betreiber wäre die Olympiaworld, etwa im Zusammenhang mit den Olympiaanlagen oder dem NKB Single Trail.
- Einbau einer vertikalen Sohlschwelle von bis zu etwa 50 cm Höhe im Nachbecken, über der sich aufgrund günstigerer Strömungsverhältnisse eine Welle besser ausformen könnte.
- Verfüllung des Nachbeckens mit Geröllmassen und Abbruch des Projekts.
- Im Spätsommer 2012 wird entschieden, welche erneuerten Maßnahmen ergriffen werden (nicht erfolgt).
- Diese Umbaumaßnahmen werden im Winter 2012/13 bei Niedrigwasser durchgeführt (nicht erfolgt).
- Erleichternd sei zu vermerken, dass maßgebliche Akteure der Stadtregierung das Projekt trotz der bisherigen Misserfolge mit hoher Sicherheit nicht fallenlassen werden (Stand 2012)
- Besonders herausfordernd erscheint mir die große Anzahl der am Projekt beteiligten Stakeholder zu sein. Am Projekt Hochwasserschutz Sill und Surframpe wirkten und wirken zahlreiche Akteure aus unterschiedlichen Ressorts mit, teilweise mit unterschiedlichen oder sogar gegenläufigen Interessenlagen. Somit entstanden zahlreiche, auch ungünstige Forderungen beziehungsweise Randbedingungen, die zu beachten waren: Fischereiwesen, Tiefbau, Hochwasserschutz, Stadt, Land und Staat. Zahlreiche Schwierigkeiten ergaben sich somit aus in Summe kaum erfüllbaren Anforderungen unterschiedlicher Seiten. Die daraus resultierenden Auswirkungen werden im Folgenden betrachtet.
